www.olympischeerziehung.de - Druckseite vom: 10.09.2004

Amateure und Profis - darf man als Olympiateilnehmer mit Sport Geld verdienen? 3
10.04.2003

Man kann die Zulassung von Profis zu den Spielen kritisch betrachten und beklagen, dass der Amateurgedanke als eine lange Tradition der Olympischen Bewegung verloren gegangen ist. Zudem kann man den Verantwortlichen vorhalten, dass sie nicht für eine wahre Chancengleichheit sorgen; schließlich haben Vollprofis bessere Möglichkeiten, sich auf Wettkämpfe vorzubereiten, als dies bei Amateuren der Fall ist.

Dennoch haben die Olympischen Spiele nicht an Attraktivität verloren, im Gegenteil: die Zahl der Athleten und der (Fernseh-) Zuschauern ist weiter gestiegen, so dass die Organisatoren nun vor dem Problem stehen, dass die Olympischen Spiele zu umfangreich werden. Aus dieser Perspektive könnte man also auch argumentieren, dass die Zulassung von Profisportlern zu den Spielen deren Attraktivität und damit deren Überleben gesichert hat. Dies hat sicher auch damit zu tun, dass durch die Teilnahme der Weltspitze im Sport, die sehr oft durch Profisportler gestellt wird, Wettkämpfe auf bestem Niveau stattfinden können.

Der herausragende Athlet der USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde ein frühes "Opfer" der damals gültigen Amateurregel.

Hier seine Geschichte ...

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