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Fair Play und olympischer Sport
21.02.2003
Sicherlich hast du im Fernsehen schon einmal etwas von "Fair geht vor" gehört. Aktionen, die für "Fair geht vor" Werbung machen, zeigen, dass irgendetwas mit dem Sport nicht stimmt.

Tatsächlich sind die Athleten im Wettkampf einen solchen Druck von den Trainern, ihren Sponsoren und manchmal auch von den Politikern ausgesetzt, dass sie alles tun müssen, um zu gewinnen. Man sagt dann auch, sie setzen ihren Erfolg absolut, weil sie alles andere, was der Sport noch zu bieten hat, vergessen.

Sie vergessen beispielsweise, dass es sich bei einem Wettkampf eigentlich um ein Wettversprechen handelt. Der Athlet möchte sich selbst, seinen Gegner und den Zuschauern zeigen, dass er innerhalb geregelter Grenzen (Spielregeln) etwas ganz Außergewöhnliches bzw. etwas besser kann als sein Gegner. Viele Zuschauer vertrauen dann auf sein Versprechen und machen einen Wetteinsatz. Solch ein Wetteinsatz kann verschieden sein: Einige gehen Fußballtoto spielen oder andere gehen als Fan in das Stadion. Allen gemeinsam ist, dass sie etwas von den Athleten erwarten: mindestens, dass er sich an die Spielregeln hält. Sie hoffen, dass er sein Wettversprechen einhält und sind gespannt, wie er seine Aufgabe lösen wird. Das macht u.a. die Faszination von Sport und auch von TV-Sendungen wie "Wetten dass..?" aus.

Wenn nun der Athlet schummelt und die Spielregeln bricht, sind natürlich viele Menschen enttäuscht, da sie ja etwas von dem Athleten erwartet und erhofft haben. Sie haben auf ihn vertraut und gesetzt und er hat sie betrogen. Wenn jemand sich also nicht fair verhält, verliert der ganze Wettkampfsport seinen Sinn und seine Faszination. Der Athlet betrügt sich selbst, seinen Gegner und seine Fans. Daher ist es so wichtig, sich fair zu verhalten.
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