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Samstag, 23.03.2019



 

Welches Ereignis überschattete die Olympischen Spiele in München 1972?
20.02.2003
Die Olympischen Spiele von München begannen als die "heiteren Spiele" am 26. August 1972. Das Motto "heitere Spiele" sollte für ein fröhliches und friedliches Sportfest stehen, die Spiele sollten ein Symbol für Frieden in der Welt sein. 7173 Athleten aus 121 Ländern waren angereist, um sich im friedlichen, sportlichen Wettkampf zu messen.

Am 10. Tag der Spiele, am Morgen des 5. September 1972, war es mit der Heiterkeit vorbei: Palästinensische Terroristen brachen in das olympische Dorf ein, wo die Athleten während der Spiele wohnten. Dort erschossen die Terroristen zwei Sportler des israelischen Olympiateams und nahmen weitere neun israelische Sportler gefangen. Als die Polizei den Versuch unternahm, die israelischen Sportler zu befreien, kamen alle neun Sportler, fünf Terroristen und ein Polizist in einem schwerer Schusswechsel ums Leben.

Entsetzen, Trauer und Angst erfüllten die Menschen in aller Welt, besonders die Sportler und Veranstalter. Alle fragten sich, ob die Wettkämpfe fortgesetzt werden sollen oder nicht.

Nach einem großen Trauergottesdienst im Münchener Olympiastadion für die Opfer des terroristischen Anschlags und einer Pause von 34 Stunden und Avery Brundage, der damalige Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, die berühmten Worte: "The Games must go on!" ("Die Spiele müssen weitergehen!")

Damit wollte die Veranstalter zum Ausdruck bringen, dass der Gedanke des friedlichen Wettstreits der Nationen nicht aufgegeben werden darf, erst recht nicht, wenn Terroristen versuchen, die Aufmerksamkeit der Spiele für kriegerische und politische Zwecke zu nutzen.
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